Roger Federer kämpft sich in Runde drei

Der Australian-Open-Sieger der vergangenen beiden Jahre muss sich ganz schön strecken, um die zweite Runde zu überstehen.

Roger Federer kämpft sich in Runde drei

Auch die Vorjahressiegerin kommt weiter. Eine Überraschung gibt es trotzdem.So leicht, wie es das Scoreboard darstellte, war es für Roger Federer nicht: Zwar gewann der Titelverteidiger sein Zweitrundenmatch bei den Australian Open glatt in drei Sätzen, doch musste der Schweizer sich ganz schön anstrengen. Daniel Evans heißt der Mann, der dem langjährigen Tennis-Weltranglisten-Ersten Federer das Leben in Melbourne schwer machte. Am Ende setzte sich aber doch der Favorit durch: mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:3) und 6:3 gegen den 189. der Weltrangliste, der sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld der Australian Open gearbeitet hatte. Vor einer Dopingsperre war der Brite die Nummer 41 der Welt und Davis-Cup-Sieger gewesen.

"Ich denke, dass ich gut gespielt habe. Wenn ich den zweiten Satz eher zugemacht hätte, wäre es vielleicht einfacher gewesen.", sagte Federer nach der 2:35 Stunden langen Partie und lobte seinen Kontrahenten, der ihm einiges abverlangt hatte.

Vorjahresfinalist Marin Cilic hatte noch mehr Mühe als Federer. Der Kroate gewann aber schließlich mit 7:5, 6:7 (9:11), 6:4 und 6:4 gegen Mackenzie McDonald aus den USA.

Wozniacki locker, Anderson ausgeschieden

Überraschend nicht mehr dabei ist der letztjährige Wimbledonfinalisten Kevin Anderson aus Südafrika. Der Weltranglisten-Sechste unterlag dem aufstrebenden US-Amerikaner Frances Tiafoe mit 6:4, 4:6, 4:6 und 5:7. Bei den Frauen hatte Titelverteidigerin Caroline Wozniacki aus Dänemark keine Mühe mit ihrer Gegnerin. Sie erreichte durch ein 6:1, 6:3 gegen die Schwedin Johanna Larsson sicher die Runde der letzten 32.

asz/sn (dpa, sid)